HABICHTSWALDKLINIK
Abteilung Onkologie

Die integrative Onkologie vereint universitäre Medizin,
 Naturheilkunde und Psychoonkologie

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Darmkrebs ©  


Der
Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Es entsteht meist aus Drüsenzellen des Darmes, die zunächst gutartige Polypen entwickeln und im Laufe der Zeit entarten. Etwa ¼ dieser Tumoren entstehen im Enddarm (Rektumkarzinom).

Darmkrebs: Tumorentstehung

Es ist inzwischen gut nachgewiesen worden, dass bestimmte Nahrungsmittel und Ernährungsgewohnheiten Risikofaktoren für den Darmkrebs darstellen, umgekehrt jedoch andere Verhaltensweisen positive Auswirkungen auf das Risiko haben. Zu den Risikofaktoren gehören eine ballaststoffarme Kost und ein hoher Konsum von tierischen Fetten. Des weiteren sind Übergewicht und Bewegungsmangel Risikofaktoren, aber auch Nikotin- und erhöhter Alkoholkonsum

Liegt in der Familie bei einem Verwandten ersten Grades ein Darmkrebs vor, so ist das Risiko ebenfalls erhöht.

Beim Vorliegen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sollten engmaschige Kontrollen zur frühzeitigen Entdeckung eines sich eventuell entwickelnden Darmkrebs es durchgeführt werden. 

Vererbbare genetisch bedingte Syndrome mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs sind die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP), das heriditäre, nicht polypöse colorektale Karzinomsyndrom (HNPCC, Lynch-Syndrom I) sowie die familiäre Adenokarzinomatose (Lynch-Syndrom II). 

Ein Schutzfaktor vor der Entstehung von Darmkrebs ist die höhere Aufnahme von Calcium mit der Nahrung. Ein weiterer bekannter Schutzfaktor, der derzeit in Studien auch bei Patienten mit genetisch bedingtem erhöhtem Risiko für einen Darmkrebs eingesetzt wird, ist die Gabe von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure

Darmkrebs: Symptome

Die Symptome bei einem Darmkrebs sind oft wenig eindeutig: Ein häufiger Wechsel von Verstopfung und Durchfällen, schmerzhafte Stuhlgänge, Darmkrämpfe, Gewichtsverlust und Blutauflagerungen auf dem Stuhl können und sollten eine klärende Diagnostik herbeiführen. Dazu ist im Allgemeinen eine Darmspiegelung die aussagekräftigste Methode. Als Früherkennungsuntersuchungen werden in Deutschland angeboten und von den Krankenkassen übernommen: die Untersuchung auf verstecktes Blut im Stuhlgang (Haemoccult) sowie alternativ die Spiegelung des unteren Anteils des Kolons (Sigmoideoskopie), in dem sich statistisch gesehen die meisten Tumoren entwickeln. 

Darmkrebs: Feingewebliche Untersuchung und Tumorstadien 

Beim Darmkrebs handelt es sich meistens um sog. Adenokarzinome, selten finden sich andere Tumorformen. Die Häufigkeit in den verschiedenen Abschnitten des Dickdarms ist unterschiedlich, jeweils ein Viertel der Dickdarmtumoren befinden sich im Anfangsteil des Dickdarmes, der aufsteigenden Darmschlinge und dem quer verlaufenden und absteigenden Dickdarm, 50 % finden sich im sog. Sigma. 

Der Darmkrebs setzt Metastasen in die regionalen Lymphknoten, die Leber, die Lunge, seltener in andere Organe. 

Die Stadieneinteilung des Darmkrebs es erfolgt nach dem TNM-System. Hierbei steht T für die Ausdehnung des Tumors in der Darmschleimhaut, N für den Lymphknotenbefall (Nodus) und M für die Fernmetastasierung.  

TIS

Carcinoma in situ, auf die oberste Schleimhautschicht beschränkte Krebszellen

T1

Invasion der Krebszellen in di Bindegewebsschicht unterhalb der Schleimhaut

T2

Invasion der Krebszellen in die Muskelschicht der Darmwand

T3

Invasion der Krebszellen in die unterhalb der Muskelschicht gelegenen Bindegewebsanteile

T4

Invasion der Krebszellen in angrenzende Organe oder Überschreiten des Bauchfelles

Sehr gebräuchlich ist die Zusammenfassung mehrerer TNM-Stadien in der sog. Dukes-Klassifikation bzw. in der Einteilung nach UICC. 

TNM-System

Dukes

UICC

TIS N0 M0

 

0

T1-2 N0 M0

A

I

T3-4 N0 M0

B

II

jedesTN1-2 M0

C

III

jedesT jedesN M1

D

IV

Darmkrebs: Diagnostik 

Besteht ein Verdacht auf Darmkrebs, so ist vor der Operation die feingewebliche Sicherung des Karzinom s durch eine Darmspiegelung anzustreben. Einzige Ausnahme ist die notfallmäßige Operation bei einem eingetretenen Darmverschluss. Nach Sicherung der Diagnose sollte mittels weiterer bildgebender Untersuchungen das Tumorstadium vor der Operation eingegrenzt werden. Hierzu kommen der Ultraschall, die Computertomographie des Bauchraumes und Röntgenuntersuchungen der Brustraumorgane in Frage. 

Darmkrebs: Therapie

Wichtigstes Therapieverfahren bei der Behandlung von Darmkrebs  ist die rechtzeitige Operation. Dabei wird ein Teil des Darmes und das angrenzende Bindegewebe mit Lymphknoten entfernt. In der Regel können die beiden Schnittflächen des Darmes wieder miteinander vernäht werden, so dass die Passage des Speisebreies durch den Darm nach Heilung erfolgen kann. In einigen Fällen muss ein künstlicher Darmausgang gelegt werden (sog. Anus praeter). Ist dies im Rahmen einer Notfalloperation geschehen, so ist später eine Rückverlagerung und End-zu-End-Verbindung der beiden Darmteile denkbar.

Eine Alternative zu der offenen Operation kann in einzelnen Fällen eine laparoskopische („Knopfloch“-) Entfernung von Darmkrebs sein.

Beim Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) besteht eine besondere Situation. Liegt der Tumor sehr tief oder ist er sehr groß, so wird über eine der Operation vorgeschaltete kombinierte Strahlen- und Chemotherapie zunächst eine Verkleinerung angestrebt, um dann doch noch kontinenzerhaltend operieren zu können. Ist keine präoperative sog. neoadjuvante Therapie erfolgt, so muss postoperativ über die (Radio-) Chemotherapie entschieden werden.  

Ab einem bestimmten Tumorstadium wird den Patienten mit Darmkrebs zur Verbesserung der Heilungsaussichten eine postoperative sog. adjuvante Chemotherapie angeboten. Sie kann die Chance auf Heilung und Tumorfreiheit deutlich erhöhen.

Es muss sorgfältig abgewogen werden, ob das Verhältnis zwischen zu erwartendem Nutzen der Behandlung und möglichen Risiken der Therapie in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Dies kann nur mit Sicherheit entschieden werden, wenn der Patient in einem vertrauensvollen Verhältnis zu seinem Arzt über sein individuelles Risiko, seine Chancen und die für ihn möglichen Nebenwirkungen ausführlich informiert wurde.

Grundlage der Entscheidung ist die genaue Kenntnis des Tumorstadiums. Studien zeigen, dass Patienten im Stadium UICC III von einer adjuvanten Therapie eindeutig profitieren, umstritten ist noch die Entscheidung im Stadium II. Auch hier ist eine Verbesserung der Heilungschancen statistisch nachweisbar, jedoch sind die rezidivfreien Überlebenschancen der Patienten im Stadium II ausgezeichnet, so dass der Effekt einer adjuvanten Chemotherapie geringer ausfällt als im Stadium III. Hinweise auf ein höheres Risiko sind Einbrüche von Tumorzellen in die kleinen Blut- oder Lymphgefäße in direkter Tumornähe. Deshalb müssen die Vor- und Nachteile, insbesondere unter Abwägung der Nebenwirkungen der Chemotherapie, mit dem Patienten besprochen werden. 

Darmkrebs: Therapie von Metastasen

Leider kommt es jedoch immer wieder vor, dass Darmkrebs bereits vor der Erstbehandlung metastasiert hat, d.h. in Lunge, Leber oder Knochen Absiedlungen gebildet hat. Auch kann es nach primär erfolgreichen Operationen nach Monaten noch zur Entstehung von Metastasen kommen. Manchmal macht es Sinn zu versuchen, diese auch zu operieren. Anderenfalls kann es durch Chemotherapie oder Strahlentherapie gelingen, den Fortschritt von Darmkrebs für eine Zeit lang aufzuhalten. In ausgewählten Fällen kann nach einer Verkleinerung durch eine Chemotherapie eine Operation von Lebermetastasen angestrebt werden. Alternativen zu den operativen Verfahren bei einzelnen kleineren Lebermetastasen sind der Einsatz einer Lasertherapie oder einer Radiofrequenzablation, welche in spezialisierten Zentren angeboten werden. 

Darmkrebs: Chemotherapie

Die in der Behandlung bei Darmkrebs mit Metastasen am häufigsten eingesetzte chemotherapeutische Substanz ist das 5-Fluorouracil (kurz: 5-FU), allein oder in Kombination mit anderen Mitteln. Die meisten Menschen vertragen 5-FU recht gut, und auch für das Immunsystem entsteht durch diese Therapie kaum eine Belastung. Allerdings gibt es einige Menschen, die diese Substanz auf Grund einer genetischen Besonderheit sehr schlecht verstoffwechseln und schwerste Nebenwirkungen bekommen können. In der Habichtswaldklinik Kassel wird deswegen grundsätzlich vor jedem Therapiebeginn mit 5-FU ein spezieller Test durchgeführt, um eine solche gefährliche Situation zu vermeiden.  

In der adjuvanten wie palliativen Chemotherapie war lange Jahre das in den USA entwickelte Mayo-Protokoll Standard. Dabei wurde 5-FU an 5 Tagen in der Woche gespritzt. Besser wirksam ist jedoch eine Dauerinfusion des Medikamentes über 2 oder mehr Stunden. Neue Studien zeigen, dass eine Kombinationstherapie mit einem der Medikamente Oxaliplatin oder Irinotecan und einer 5-FU-Infusion (FOLFOX- oder FOLFIRI-Protokoll) wirkungsvoller, aber auch nebenwirkungsreicher ist. Umso wichtiger ist eine ausführliche Beratung des Patienten. Die Hauptnebenwirkung des Medikamentes Oxaliplatin ist eine in der Regel sich aber innerhalb eines Jahres zurückbildende Nervenschädigung mit Gefühlsstörungen im Bereich der Hände und Füße. Irinotecan kann zu starken Durchfällen führen. Eine Alternative zur 5-FU-Infusion ist die Tabletteneinnahme von Capecitabine (Xeloda®) über 14 Tage.

Auch bei Metastasen wird den Patienten in der Regel eine Chemotherapie angeboten. Hierbei kommen die gleichen Kombinationen zum Einsatz. Häufig wird sie ergänzt durch die Kombination mit einem Antikörper (Bevacizumab (Avastin®) oder Cetuximab (Erbitux®), s. Kap. Antikörper-Therapie). Während noch vor wenigen Jahren eine Metastasierung eine behandelbare, aber nicht mehr heilbare Erkrankung darstellte, kann es jetzt bei einzelnen Leber- oder Lungenmetastasen durch eine Operation evtl. in Kombination mit einer Chemotherapie gelingen, eine Heilung zu erreichen. 

Bei fortgeschrittenen Metastasen können Chemotherapien zu einer Rückbildung und Besserung von Symptomen führen. Dann wird eine Therapiepause gemacht. Wird die Krankheit wieder aktiv, so ist eine Wiederaufnahme oder ein Wechsel auf eine andere Medikamentenkombination möglich.

Für die Infusionsprotokolle ist es erforderlich, dass die Patienten einen permanenten venösen Zugang in Form eines sog. Ports erhalten. Hierbei handelt es sich um einen kleinen, in lokaler Betäubung durchführbaren Eingriff, bei dem ein Kathetersystem unterhalb des Schlüsselbeins in eine große Vene eingeführt wird. Dies erleichtert die Gabe der Chemotherapie durch fast schmerzfreie Punktion des Portes und sichere Gabe der Medikamente ohne Verletzung der empfindlicheren Venen im Armbereich.  

Darmkrebs: Nachsorge 

Nach Abschluss der primären Therapie von Darmkrebs erfolgen Kontrollen in dreimonatigen Abständen. Sie umfassen die Anamnese, die klinische Untersuchung, die Laborwertbestimmung unter Einschluss der Tumormarker CEA und CA 19-9, die endoskopische Kontrolle, die Ultraschallkontrolle sowie die Röntgenuntersuchung der Brustorgane. Im Verlauf der Nachsorge werden die dreimonatigen Abstände zunächst auf sechsmonatig, dann auf zwölfmonatig erhöht. 

Angebot für Patienten mit Darmkrebs in der Habichtswald-Klinik Kassel,
Abteilung Onkologie
 

Patienten mit der Erstdiagnose bzw. nach Abschluss der Therapie oder bei Rezidiv haben die Möglichkeit, im Rahmen der Second opinion bei uns eine Zweite Meinung einzuholen. 

Patienten können in unserem Haus zur gezielten Durchführung einer Chemotherapie aufgenommen werden, es ist jedoch auch möglich, im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation einzelne Kurse einer Chemotherapie zu machen. In ausgewählten Fällen können durch eine Kooperation mit einer Strahlenpraxis während eines stationären Aufenthaltes beide Bestrahlungen durchgeführt werden. Nach Absprache können während eines Aufenthaltes bei uns auch lokale Therapien von Lebermetastasen in Kooperation mit radiologischen Instituten durchgeführt werden. 

Darmkrebs: Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation

Als Bestandteile einer ganzheitlichen Abteilung tragen alle unsere therapeutischen Angebote gemeinsam zu der Wiedererlangung der Einheit von Körper, Geist und Seele bei.

Im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation werden Patienten nach frühzeitiger Übernahme nach einer Operation kompetent ärztliche und pflegerisch betreut. Dies umfasst auch eine Wundversorgung und Stomaversorgung sowie die Anleitung des Patienten und auf Wunsch der Angehörigen im Umgang mit dem Stoma. Gerade in der Anfangsphase muss bei Stomaträgern auf die richtige Versorgung geachtet werden, in den ersten Tagen und Wochen nach der Operation kann das Stoma sich noch verändern, so dass ausgebildete Fachkräfte gemeinsam mit dem Patienten die optimale Lösung auch im Hinblick auf eine gute Lebensqualität finden müssen. 

Im Rahmen der Behandlung eines Patienten mit Darmkrebs gibt es keine komplementäre Medikation, die die Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie ersetzen kann. Wir wissen aber, dass komplementäre Verfahren die Lebensqualität während und nach der schulmedizinischen Therapie erhöhen können. Unter komplementären Verfahren verstehen wir gezielt eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel, die Pflanzenheilkunde, z. B. zur Linderung von postoperativ auftretenden Hormonentzugssymptomen, zur Unterstützung von Entspannungsverfahren, zur natürlichen Beeinflussung von Ängsten und Depressionen.

Darüber hinaus hat es sich die Naturheilkunde zum Ziel gesetzt, das unter der Krebserkrankung und der Schulmedizin leidende Immunsystem zu stärken und in seinem Kampf gegen die Krebserkrankung zu unterstützen. 

Ganzheitliche Medizin bedeutet für den Krebspatienten eine Berücksichtigung aller Dimensionen des Lebens, also neben rein körperlichen Gesichtspunkten auch die geistigen und seelischen Aspekte.

Viele Therapieansätze aus der Ganzheitsmedizin zielen nicht direkt auf die Zerstörung des Tumors sondern auf die Stärkung der körpereigenen Kräfte und die Förderung der Gesundung (siehe auch meinen Beitrag zur Salutogenese). 

Eine begleitende und wieder aufbauende psychologische Betreuung soll die Erfahrung der lebensbedrohlichen Erkrankung überwinden helfen und ein positives Gestalten der eigenen Zukunft ermöglichen. Speziell onkologisch erfahrene Psychotherapeuten begleiten unsere Patienten in Gruppentherapien und Einzeltherapien. Durch Einzeltherapien ist es möglich, nicht nur die unmittelbare Verarbeitung der Krebsdiagnose, sondern auch in der Lebensgeschichte der Patientin liegende Probleme zu thematisieren und gezielt zu bearbeiten.

Es gelingt so sogar für Patienten in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium, die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass durch diese Verbesserung der Lebensqualität auch die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.

Wesentlich tragen die Mitarbeiter der Krankengymnastik und der Bäder- und Massageabteilung dazu bei, dass der Patient körperliches Wohlbefinden wiedererlangt. Im Rahmen der Krankengymnastik, Sporttherapie und in der Massage- und Bäderabteilung werden verschiedene Therapieformen eingesetzt, um gezielt die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und wieder Zutrauen in den eigenen Körper zu finden und auch auf diesem Weg einen höhere Lebensqualität zu erreichen. 

Die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie. Es gibt keine gezielte Krebsdiät, die den Tumor beseitigen könnte, aber durch eine gesunde Ernährung kann viel zur Stärkung des Körpers beigetragen werden, Dabei muss die Krankheitsgeschichte des Patienten berücksichtigt werden. Deshalb bieten wir verschiedene Formen einer vollwertigen Ernährung und Vitalkost (ausgewogenen Form der Makrobiotik) aber auch alle medizinisch erforderlichen Diäten an. Darüber hinaus können Patienten in unserem Haus die ayurvedische Ernährung kennen lernen.

Bei vielen Patienten ist es schon vor der Diagnosestellung, dann aber auch in der Phase der Operation und der eventuellen Chemotherapie zu einer deutlichen Gewichtsabnahme gekommen. Hier setzt eine gezielte Ernährungstherapie unter Berücksichtigung der verschiedenen Diätformen ein. Wo erforderlich, kann eine unterstützende, über die Vene gegebene Ernährung erfolgen. 

Bei der Diagnose Krebs taucht bei vielen Patienten die Frage nach dem Sinn auf. Hier bietet unsere Klinik einzigartige Möglichkeiten, auf freiwilliger Basis verschiedene Angebote zu nutzen, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Wesentlich zur Wiedererlangung der eigenen Kräfte und Freude am eigenen Schaffen ist die freiwillige Teilnahme am kreativen Angebot. 

Patienten, die mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen in unser Haus kommen, werden umfassend und vertrauensvoll über das für und wider jedes Behandlungsschrittes sorgfältig in Gespräch zwischen Arzt und Patient aufgeklärt.

Die Behandlung von Schmerzen ist ein vorrangiges Ziel einer interdisziplinären Sichtweise von Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Psychologen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
 © Dr. Jutta Hübner, Onkologie

Animationen animierte Augen

Weitere Medizinische Informationen und Links für Patienten und Interessierte - von Akute Leukämie bis Zweite Meinung -  finden Sie hier.

Die „Komplementäre Onkologie“ von Jutta Hübner: Ein Buch, das Sie als Onkologe oder als Hausarzt, Internist, Gynäkologe oder Urologe, der mit Krebspatienten konfrontiert ist, immer wieder konsultieren werden. Alle Komplementärsubstanzen als Patienteninformation auf CD-ROM!

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.

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Aktualisiert: Juni 2010

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